Nachhaltigkeit beginnt oft dort, wo man sie nicht sofort sieht.
Im Event- und Catering-Bereich sprechen viele über regionale Produkte, kurze Lieferketten oder Mehrweggeschirr.
Alles wichtige Themen.
Ein Problem wird jedoch oft unterschätzt: No-Shows.
Bei Veranstaltungen wird Essen auf Basis der angemeldeten Gäste geplant und produziert. Wenn dann kurzfristig viele Personen nicht erscheinen, bleibt ein Teil der Speisen übrig – obwohl sie mit viel Planung, Energie und hochwertigen Lebensmitteln hergestellt wurden.
Das ist nicht nur wirtschaftlich schwierig, sondern auch ökologisch problematisch.
Immer wieder beschäftige ich mich genau mit dieser Herausforderung und suchen nach praktikablen Lösungen.
Ein paar Ansätze:
– Realistischere Teilnehmerplanung durch bessere Daten aus vergangenen Events
– Flexiblere Produktionsprozesse, um Mengen kurzfristig anpassen zu können
– Bewusstseinsbildung bei Veranstaltern und Gästen – eine Anmeldung ist auch eine Verantwortung
– Alternative Nutzungskonzepte für überschüssige Lebensmittel
Nachhaltigkeit im Eventbereich bedeutet nicht nur, neue Konzepte zu entwickeln – sondern auch bestehende Prozesse kritisch zu hinterfragen.
Manchmal liegt der größte Hebel nicht auf dem Teller, sondern bei der Planung dahinter.

